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Fahrzeugsicherheit
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Die zunehmende Akzeptanz neuer Materialentwicklungen durch die Automobilindustrie und die damit verbundene Auswirkung auf die Fahrzeugbauweise führte nicht zu letzt durch immer umfangreichere gesetzliche Reglementierungen zu erhöhten Ansprüchen an die Sicherheit von Kraftfahrzeugen. Durch die parallele Weiterentwicklung von Berechnungsmethoden und der Einsatz dieser Tools in zahlreichen Fahrzeugentwicklungsprojekten trägt die CDH AG zur Realisierung dieser Ansprüche gemeinsam mit dem Kunden bei. Die Entwicklungsaktivitäten lassen sich in die Bereiche Strukturcrash, Insassenschutz und Fußgängerschutz unterteilen. |
Crash-Simulation
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Die Rohbaustruktur eines Fahrzeuges übernimmt eine
wichtige Rolle in der passiven Sicherheit. Die optimale
Verteilung der durch die Struktur aufgenommenen
Deformationsenergie führt zur Minimierung der
Deformation im Innenraum:
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- Simulation der einzelnen Crashdisziplinen, wie z.B. Front-, Seiten-, Heckcrash
und Analyse hinsichtlich Energieabsorption und auftretenden Verformungen bzw. Intrusionen, sowie deren Einflüsse auf die Fahrzeugstruktur
- Verbesserung der Fahrzeugstruktur zur Erfüllung internationaler Vorschriften und Standards (z.B. FMVSS, SAE, NCAP)
- Beachtung der Kundenvorgaben, wie z.B. Material-, Massen- und Bauraumeigenschaften
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- Stoßfängeraufprall nach ECE-R42, … (Beschädigung)
- Low-Speed-Crash nach AZT, IIHS, … (Reparaturkosten)
- Tür-, Dach- und B-Säuleneindrückung (dynamisch & quasistatisch)
- Einsatz von Topographie- und Topologieoptimierung im Rahmen von multidisziplinären Untersuchungen
- Entwicklung von Simulationsmodellen z.B. für Crashbarrieren und Aufprallkörper
- Entwicklung von Modellierungstechniken z.B. hinsichtlich Verbindungstechnik oder Materialversagen
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Insassenschutz
| Der Insassenschutz durch Sicherheitsgurte und Airbagsysteme
hat heute eine hohe Reife und Effektivität erreicht.
Dennoch steht ein weiterer großer Entwicklungsschritt bevor:
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Die Schutzsysteme müssen noch anpassungsfähiger an die unterschiedlichen Unfallsituationen werden. Sie müssen noch mehr Sicherheitspotenziale bieten, um durch gezielten Einsatz neuer Techniken noch gründlicher unnötige Belastungen und Verletzungen der Insassen bei Fehlbenutzung und unglücklicher Unfall-Konstellation zwischen Insassen und dem Schutzsystem zu vermindern (z.B. Out of Position, Whiplash). Durch Simulation des Insassenschutzes können Schutzsysteme, wie z.B. Airbag, Gurtstraffer und Kopfstütze optimal ausgelegt und Verletzungsrisiken reduziert werden.
Crashauslegung entsprechend Gesetzesvorgaben und Verbraucherschutztests mit den jeweiligen Dummymodellen.
Innenraumauslegung mit Kopfform nach FMVSS201
Airbagmodellvalidierung und -optimierung
Fußgängerschutz
| Neben dem Insassenschutz gewinnt der Fußgängerschutz
in der Fahrzeugsicherheit immer mehr an Bedeutung.
Durch Analyse und Optimierung von Sicherheitssystemen
unterstützt die CDH AG den Kunden bei der Gestaltung von
Fahrzeugstrukturen im Hinblick auf die aktuelle Gesetzgebung
und minimiert dadurch das Verletzungsrisiko der Fußgänger.
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Entwicklungsbegleitende Arbeiten:
- Konzeption von kompletten Vorderwagenstrukturen / Einzelkomponenten hinsichtlich Gesetzesvorschriften und Verbraucherschutzprüfungen (z.B. ECE / NCAP)
- Auslegung und Validierung durch FE-Simulation und Versuch Planung / Betreuung von Versuchsumfängen zum Fußgängerschutz
- Modellierungsmethodik für Fußgängerschutzsimulation
- Methodische Ergänzung von Gesamtfahrzeugmodellen aus dem
- Modellierung von Kunststoffteilen
- Energieabsorbierende Kunststoffschäume, Honeycombs
- Validierung von Simulationsmodellen für Einzelkomponenten
- Optimierungsmethodenentwicklung
- Entwicklung von Auslegungsrichtlinien für aktive und passive Fußgängerschutzsysteme (z.B. Stoßfängersystem)
- Multidisziplinäre Optimierungsszenarien
- Verknüpfung Konstruktion / Simulation durch Integration von CATIA V5
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